Laufen und Selbstmanagement

Alles was gut tut und mehr

11. Röntgenlauf am 30.10.2011

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Fast 500 Läufer starteten auf der Ultra-Distanz des Röntgenlauf (63,3 km und 1100 positive und negative Höhenmeter). Die Bedingungen waren fast ideal. Da es im Vorfeld nicht oft geregnet hat, waren die Wege gut zu laufen. Durch die warmen Temperaturen der letzten Wochen hielt sich das Laub auf den Wegen in Grenzen. Die Temperatur war eigentlich ideal, allerdings war es mir aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit fast etwas zu warm. Zum Glück hatte ich eine eigene Trinkflasche mitgenommen, so dass ich den zusätzlichen Flüssigkeitsverlust ausgleichen konnte. Dafür waren kurze Laufsachen angesagt, was Ende Oktober nicht selbstverständlich ist.

Mit dem Rennen bin ich mehr als zufrieden. Trotz einer sehr eigenwilligen Renneinteilung habe ich meine Zielzeit von 5:45 Stunden (bisherige Bestzeit 5:53 beim Röntgenlauf 2009) um 9 Minuten unterboten (5:36:20), was am Ende für einen 23. Platz in der Gesamtwertung reichte. Da ich bergab überproportional schnell laufe, bin ich auf dem ersten Halbmarathon, der mehr negative als positive Höhenmeter hat, immer deutlich schneller als auf den anderen Teilstrecken. Eine 1:38 Std., immerhin 7 Minuten schneller als 2009, war allerdings grenzwertig. Ab Kilometer 30 klopfte dann auch der Mann mit dem Hammer an. Die Marathondurchgangszeit betrug 3:31. Auf dem 2. Teilstück habe ich lediglich 2 Minuten gut gemacht. Da ich mich nach der Marathonmarke deutlich schlechter fühlte als vor 2 Jahren war es umso wichtiger, dass ich meinen Plan umsetzte, die folgenden 2 Berge, an denen ich in der Vergangenheit immer Gehpausen eingelegt hatte, durchzulaufen. Nach einem langen Gefälle irgendwo kurz vor Kilometer 50 und in insgesamt flacherem Gelände ging es dann aber wieder besser und so konnte ich auf dem letzten Abschnitt noch einmal 8 Minuten gegenüber 2009 aufholen.

Ich bin froh, dass sich die vielen Kilometer in der Vorbereitung gelohnt haben und dass mich weder Bronchien noch Leistenzerrung entschieden zurückgeworfen haben. Während des Laufs hat sich einmal mehr bewahrheitet, dass Rennen im Kopf und nicht mit den Beinen gewonnen werden.

Jetzt werde ich 2 Wochen keine Laufschuhe mehr anziehen (das habe ich mir zumindest vorgenommen).

2 Kommentare

  1. Wie ich dir schon an anderer Stelle gesagt hatte …. Hut ab und ich würde mich freuen wenn du mal wieder Sonntags mit uns laufen würdest..

    • Vielen Dank noch einmal. Wenn ich meine Pause hinter mir habe und wieder halbwegs rund laufe, komme ich auf jeden Fall mal wieder bei euch vorbei. Hat leider in der Vorbereitung nicht zum Trainingsplan gefasst.

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