Laufen und Selbstmanagement

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Abwechslung in den Trainingsplan mit Geocaching beim Laufen

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Nicht dass Laufen an sich langweilig wäre. Ich kann kilometerweit mit und ohne Kopfhörer laufen und komme dabei oft in einen fast meditativen Zustand. Auch der Runners High ist mir nicht fremd.

Richtig spannend und effektiv ist das Training aber erst, wenn ab und zu neue Reize gesetzt werden. Dafür bietet sich die Kombination von Laufen und Geocaching an.

Beim Geocaching handelt es sich um eine moderne Variante der Schatzsuche, bei der es darum geht mit Hilfe von GPS-Koordinaten sogenannte Caches zu finden und sich in ein Logbuch einzutragen. Es gibt inzwischen eine hohe Dichte an „Schätzen“, so dass je nach Laufstrecke bis zu 5 Caches eingeplant werden können.
Es gibt gute Geocaching-Software für Smartphones und das GPS funktioniert ausreichend (wenn auch schlechter als bei reinen GPS-Empfängern). Ich nutze hier c:geo.
Das Smartphone kann auch zur Streckenaufzeichnung und als Audioplayer genutzt werden, so dass die wichtigsten Funktionen mit einem Gerät genutzt werden können.

Bei der Kombination von Laufen und Geocaching mag ich 3 Dinge besonders:

  • Die Caches sind oft an versteckten, schönen Stellen platziert, die sonst kaum zu finden sind. Dadurch habe ich schon einige neue interessante Wege gefunden (z.B. den Syburger Bergbauweg). Hintergrundinformationen gibt es gratis dazu.
  • Häufig führen tolle Trails zum Ziel.
  • Das Anhalten zur Cachesuche und das anschließende Wiederanlaufen sind gerade im Anfang erstaunlich beanspruchend. Dabei sollte die Zeit, die für einen Schatz maximal verwendet wird, auf 5-10 Minuten begrenzt werden. Es handelt sich um eine Form des Intervalltrainings. In der Vorbereitung zum Röntgenlauf habe ich mehrere Laufeinheiten pro Woche mit Geocaching verbunden (ca. 60 gefundene Caches in 3 Monaten Vorbereitung). Das Wettkampfergebnis zeigt, dass es meinem Training zumindest nicht geschadet hat.

Viel Spaß beim Suchen.

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