Laufen und Selbstmanagement

Alles was gut tut und mehr

Bluthochdruck und Nackenverspannung

| Keine Kommentare

Auch Läufer sind nicht sicher vor Bluthochdruck (Hypertonie). Wenn sie sich dann in die Fänge der Ärzte begeben, kommt es oft zu einer Gabe von Blutdrucksenkern, die sich teilweise negativ auf die Laufleistung auswirken.

In vielen Fällen ist das aber nicht notwendig. Seit ca. 5 Jahren gibt es eine Erklärung für ein Phänomen, das einzelne Physiotherapeuten  schon seit langer Zeit beschreiben, dem Nachlassen des Bluthochdrucks nach Lösen von Nackenverspannungen oder -blockaden. Leider hat diese Information bei weitem nicht alle Ärzte erreicht.

Gerade wenn keine anderen Ursachen ausgemacht werden können, lohnt sich ein oder mehrere Besuche beim Physiotherapeuten o.ä.

Die Erklärung ist ganz einfach. Die Nackenmuskulatur ist mit einem Hirnbereich verbunden und dient, einfach gesagt, als Sensor, der Aufschluss gibt, ob wir stehen, liegen oder sitzen. Eine Verspannung führt nun dazu, dass falsche Werte übermittelt werden, und somit der Blutdruck entsprechend falsch angepasst wird.

Bei mir hat regelmäßig Physiotherapie in Verbindung mit autogenem Training ohne Medikamente zu einer dauerhaften Normalisierung des Blutdrucks geführt! Während der Hypertoniephase konnte der Blutdruck während einer halbstündigen Sitzung von 160/120 auf 115/70 gesenkt werden, obwohl das nur ein Nebeneffekt der eigentlichen Behandlung war.

Daneben ist das Laufen ebenfalls stabilisierend, allerdings sollte es nicht bei akut sehr hohen Werten betrieben werden.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.