Laufen und Selbstmanagement

Alles was gut tut und mehr

Mein Laufjahr 2012

2012 war mit 4200 Kilometern noch einmal fünf Prozent weiter als 2011. Das war nur dadurch möglich, dass ich meine seit 2011 vorhandenen Adduktoren- und Leistenprobleme durch Dehnen nach jedem Lauf gut in den Griff bekommen habe, so dass ich meistens fast komplett beschwerdefrei war.

Schon im Januar waren fast jede Woche 6 Trainingseinheiten auf dem Plan, die durchschnittlich 75 Wochenkilometer ergaben. In der Marathonvorbereitung für den Duisburg Marathon von Mitte Februar bis Mitte Mai kamen fast jede Woche deutlich über 100 Kilometer zusammen.

Durch die starke Schwüle war das Ergebnis in Duisburg allerdings alles andere als berauschend.

Der Duisburg Marathon frustrierte mich sehr und ich nahm mir vor 2013 ganz auf die Ultras zu wechseln, wollte allerdings im Herbst noch einen Versuch unternehmen, die 3:10 Std zu unterbieten und optimalerweise mit der 3:05 eines Laufkollegen gleichzuziehen.

Das Training stellt ich in der Vorbereitung auf den Frankfurt Marathon etwas um. So reduzierte ich die Wochenkilometer auf 90 bis 100 Kilometer, lief jedoch die Belastungen des Intervalltrainings noch intersiver und erhöhte das Tempo der normalen Fülleinheiten. Die langen Läufe veränderte ich nicht. Zusätzlich zog ich ein 2-tägliches Rumpfmuskeltraining durch, was endlich wieder trotz der Leistenprobleme möglich war. Am Ende stand ich vier Kilogramm leichter am Start in Frankfurt als bei den meisten Wettkämpfen zuvor.

Frankfurt lief dann absolut optimal. Bei 2 Grad Celsius, Sonne und kurzer Laufkleidung (allerdings 2 Laufshirts übereinander) kam eine 3:01 Std bei 1:28er Halbmarathondurchgangszeit heraus. Das hätte ich niemals für möglich gehalten.

Zum Jahresausklang gab es noch einen Spaßmarathon ohne Wettkampfcharakter, den Glühweinmarathon der Endorphinjunkies. Es war mein 25. Marathon.

Mit dem Jahr bin ich Dank der zweiten Hälfte sehr zufrieden, zumal das 2011 definierte Saisonziel voll erfüllt ist. Allerdings muss ich 2013 jetzt doch noch einmal umplanen. Da die Unterbietung der 3-Stundengrenze auf einmal so realistisch erscheint, werde ich die Ultras doch noch einmal verschieben und alles dafür tun, dass die Schallmauer dieses Jahr fällt.

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